Blogpost vom 09.03.2013

Hoax, (k)ein Scherz

Kostenlose Apple-Produkte, Hilfegesuche des Bundeskriminalamts oder die Möglichkeit durch einen einfachen Klick auf den „Like“-Button den neuen AGB des sozialen Netzwerkes zu widersprechen. Bei Facebook & Co. wird alles geteilt.

Screenshot einer Facebook-Falschmeldung
Screenshot einer Facebook-Falschmeldung

In regelmäßigen Abständen verbreiten sich solche oder ähnliche Meldungen über die sozialen Netzwerke. Warum eigentlich? Vernebelt die Chance auf ein oder mehrere neue Apple-Produkte so sehr den Verstand? Wird tatsächlich geglaubt, das Bundeskriminalamt würde unter der Überschrift „Kein Scherz“ auf die oft zitierte „Schwarmintelligenz“ zurückgreifen? Wohl kaum.

Ich bin kein Psychologe (und will auch keiner sein). Die Analyse, warum so viele Falschmeldungen geshared und geliked werden, überlasse ich gerne anderen.

Aber trotzdem. In der Schule sagte man mir: „Erst denken, dann melden, dann reden“. Gut, melden muss man sich im Web 2.0 nicht. Das macht ja gerade den Reiz der Social Media aus. Jeder und jede kann das sagen und schreiben, was er oder sie denkt, was ihm oder ihr gerade durch den Kopf geht. Aber bitte: Der erste und letzte Teil des Satzes kann auch bzw. gerade auf die sozialen Netzwerke angewendet werden: Erst denken, dann reden – in diesem Fall liken, sharen oder kommentieren. So bleiben unsere Timelines sauber und wir können uns auf die wichtigen Meldungen konzentrieren.

Übrigens: Aktuelle Falschmeldungen bei Facebook, so genannte Hoax werden regelmäßig z. B. bei Mimikama veröffentlicht. Im Zweifel den Text der Meldung einfach bei Google eingeben. Wenn es sich um einen Hoax handelt wird man es spätestens jetzt merken!

In diesem Sinne: Immer schön sauber bleiben!

PS: Auch die persönlichen Privatsphäreeinstellungen bei Facebook werden durch das reine Teilen eines Beitrags nicht angepasst. Die entsprechenden Einstellungen können hier vorgenommen werden.

#Hashtag: Facebook, Hoax, Scherz, Falschmeldung, Fakenews

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