Beitrag vom 13.01.2026 | Lesezeit wird berechnet...
Der etwas verspätete Jahresrückblick 2025
Wenn auch etwas verspätet – der Januar ist schon zur Hälfte rum – fasst dieser Blogpost meine sportlichen Highlights aus dem Jahr 2025 zusammen.
Inhalt:
Touren und Events | Statistik | Fotos | Fazit und Ausblick
Touren und Events
Tour von Neumünster nach Dahme
Mein erstes Highlight war eine Tour vom Bahnhof in Neumünster nach Dahme an die Ostsee. Auf gut 100 Kilometern ging es bei 3 Grad, Nebel und Regen durch die Holsteinische Schweiz. Eigentlich hatte ich geplant, sicher im Hellen anzukommen, und hatte daher kein Licht dabei. Durch Zugausfälle und -verspätungen auf dem Weg von Hannover nach Neumünster musste ich die letzte Stunde jedoch komplett im Dunkeln fahren.
Erstmals im Einsatz hatte ich dabei den Ortlieb Atrack Bike-Rucksack. Einen 25-Liter-Rucksack, der speziell fürs Fahrradfahren konzipiert ist und – wie alles bei Ortlieb – natürlich zu 100 % wasserdicht ist. Für Mehrtagestouren würde ich den Rucksack nicht nutzen, aber für „A-nach-B“-Fahrten, bei denen Dinge (beispielsweise ein Notebook) absolut trocken transportiert werden müssen, ist er perfekt.
ADAC Marathon
Ein Laufhighlight – wenn auch nicht so erfolgreich wie ursprünglich geplant – war der ADAC Marathon Anfang April. Dazu aber ausführlich mehr im separaten Blogbeitrag. Spoiler: Am Ende fehlten 49 Sekunden zu meinem persönlichen Ziel. 🏁
Durch die Nacht: mit dem Fahrrad zu EUROBIKE
Nachdem ich im letzten Jahr als Overnighter von Hannover nach Frankfurt gefahren bin, bin ich dieses Jahr in Paderborn gestartet. Und zwar am Abend mit dem Ziel zum Frühstück in Frankfurt zu sein. Das erste Mal eine Nacht durchfahren. Alles zu meiner Tour durch die Nacht gibt's in einem separaten Beitrag.
Fallschirmsprung
Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes stand am 22. Juni im Kalender. Nachdem der Gutschein, den ich durch eine Verkettung (un)glücklicher Umstände bekommen hatte, nun seit zwei Jahren auf seine Einlösung wartete, hatte ich endlich einen Termin gemacht. Zwei Dinge hatte ich für mich immer kategorisch ausgeschlossen: Bungeejumping und Fallschirmspringen. Paragliding konnte ich mir vorstellen. Nun gut – jetzt stand eben Fallschirmspringen im Tandem auf dem Plan.
Für mich bedeutete das: maximal raus aus meiner Komfortzone. Ich ging damit so um, dass ich mich der Situation möglichst sachlich näherte. Die Zeit läuft runter: 8 Minuten Aufstieg, 1 Minute freier Fall, 2–5 Minuten Landung. In maximal 15 Minuten ist alles vorbei und die Chance, dass ich überlebe, ist extrem hoch. Und im besten Fall macht es sogar Spaß. 😅
Nach einem kurzen Briefing am Boden ging es mit rund 20 anderen Menschen in den Flieger. Viermal Tandem, zwölfmal Einzel. Dicht an dicht ging es hoch auf 4.000 Meter, dann im Abstand von wenigen Sekunden alle raus: 1 Minute freier Fall und anschließend im Schirm nach unten kreiseln. Wobei ich meinem „Tandemmaster“ schon mitgegeben hatte, möglichst wenig zu kreiseln. Mir wird sofort schwindelig – und im Zweifel bekommt er das ab.
Tatsächlich hat alles gut geklappt und ich kann eine gewisse Faszination nachempfinden, mit 200km/h auf die Erde zuzurasen. Muss ich das unbedingt noch mal machen? Definitiv nein. War es eine Erfahrung und würde ich es noch mal machen, wenn es nötig wäre? Ja. Und das gröster Learning: Paragliden brauch ich definitiv nicht. Denn da gehört das "nach oben kreiseln" ja unabdingbar dazu.
Rundtour durch die Südheide
Am 31. Oktober ging es für mich mit dem Zug nach Celle um von dort eine rund 100 Kilometer lange Graveltour durch die Südheide zu fahren.
Und ja, die Strecke war unglaublich schön und abwechslungsreich. Sandwege entlang der Nadel- und Birkenwälder, stellenweise extrem matschige Stellen und kleine Trails durch moosige Wälder. Die Tour ist definitiv eine Empfehlung. 😍
Statistik
Radfahren
- Sport: 6.789
- Alltag: 2.992
- = 9.781 Kilometer
Laufen
- = 1.402 Kilometer
Fotos
Die Fotos geben einen Eindruck meiner Unternehmungen und alle während der Aktivität entstanden. Sei es ein kurzer Lauf, ein Overnighter nach Aarhus in Dänemark oder eine morgendliche Radrunde auf Elba in Italien.
Fazit und Ausblick
Unterm Strich war das Jahr für mich super schön – und das, obwohl nicht alles, was geplant war, auch umgesetzt werden konnte. So bin ich beispielsweise aufgrund von Unwetterwarnungen zu meinem geplanten Overnighter von Basel nach Mailand gar nicht erst angereist, und auch mein Sub-3-Marathon war kein Erfolg im klassischen Sinn. Ab Ende November/Anfang Dezember musste ich zudem das Laufen und Radfahren verletzungsbedingt pausieren. Na ja, dann musste ich eben wieder mehr schwimmen.
Ich bin gespannt, was das Jahr 2026 bringt, und starte erst mal ohne Ziele. Es wird sich schon etwas ergeben. Beim Laufen und auf dem Rad. Denn das bedeutet für mich: #freiheit #alltag #abenteuer